USDA stockt Dürrehilfen auf

Vor allem für Tierhalter stellt die Regierung in Washington weitere Hilfen bereit. Futter und Tränkewasser und sind oft knapp.

Zum Wochenanfang haben sich nach Einschätzung des Ministeriums USDA die Hälfte der Maisflächen und fast 40 Prozent der Sojaflächen in besorgniserregendem Zustand befunden. Wesentlich höher ist der Anteil des Grünlandes, das verdorrt ist. US-Agrarminister Tom Vilsack hat am Mittwoch weitere finanzielle und technische Unterstützung angekündigt. Die Maßnahmen sollen den Landwirten helfen, Futtervorräte und Trinkwasser zu den Bedarfsstellen zu transportieren.

Bereits in den Vorwochen sind umfangreiche Flächen, die eigentlich in Agrarumweltprogrammen gebunden sind, für die Grünfuttergewinnung oder als Weide freigegeben worden. Zum anderen stehen Liquiditätskredite bereit. Anspruch haben Landwirte in Regionen, für die der Notstand erklärt ist. Dies ist mittlerweile in mehr als der Hälfte aller Verwaltungsbezirke in 33 US-Bundesstaaten der Fall. (db)
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