Ufop empfiehlt mehr Food-Rapsanbau

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Die deutschen Landwirte sollten zur bevorstehenden Herbstaussaat den Winterrapsanbau ausweiten. Das rät die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (Ufop), Bonn, in einem jetzt veröffentlichten Informationsblatt. Die Organisation stützt die Empfehlung auf führende Marktanalysten, die stabile Märkte und Preise für Rapssaaten und Rapsöl bis in das Wirtschaftsjahr 2002/03 vorhersagen. Da zur Ernte 2002 im Food-Ölsaatenanbau der EU die Garantieflächenregelung entfällt und es damit speziell in den neuen Bundesländern keine einzelbetrieblichen Abschneidegrenzen mehr gibt, empfiehlt die Ufop eine Ausdehnung der Food-Flächen. Dagegen sollte der Anbau auf Stilllegungsflächen den bisherigen Umfang nicht überschreiten, weil der Non-Food-Anbau in der EU reglementiert bleibt. So gilt weiterhin die im Blair-House-Abkommen vereinbarte Obergrenze von 1 Mio.t Sojaschrotäquivalent für den Non-Food-Ölsaatenanbau. Diese Obergrenze für die erlaubte Verwendung von Schrot als Futtermittel sollte eingehalten werden. Die Ufop wird deswegen wie in den vergangenen Jahren Anfang November 2001 eine Flächenprognose zum Winterrapsanbau in Deutschland bekannt geben, um auf einen etwaigen Umwidmungsbedarf zwischen Food- und Non-Food-Anbau hinzuweisen. Weitere Informationen unter www.ufop.de. (db)
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