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Zur bevorstehenden Rapsaussaat sollte die Fläche bis zur Fruchtfolgegrenze ausgedehnt werden, empfiehlt der deutsche Ölsaatenverband Ufop. Der inländische Rapsbedarf werde bereits jetzt nur zu etwa 80 Prozent aus heimischem Anbau gedeckt, lautet die Begründung. Die Ufop erwartet steigende Verarbeitungskapazitäten und ein wachsendes Defizit in Deutschland. Insbesondere der Bedarf für die Nutzung als Rapsölkraftstoff und zur Produktion von Biodiesel wächst nach Ufop-Beobachtung trotz der noch immer laufenden Steuerdiskussion stetig an. Ein Rückgang der deutschen Winterrapsfläche würde den Markt für Importe unnötig vergrößern. Außerdem weist der Verband darauf hin, dass bereits jetzt der Verkaufspreis für die Ernte 2008 gesichert werden könne. Betriebswirtschaftlich von großer Bedeutung sei auch der erhebliche Vorfruchtwert von bis zu 300 €/ha. (ED)
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