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Die Ukraine wird aus Sicht der deutschen Agrarwirtschaft dank einer wachsenden Nachfrage und steigernder Preise bei agrarischen Rohstoffen als Kooperationspartner und Investitionsstandort immer interessanter. „Der Level der Möglichkeiten und Geschäfte nimmt zu“, erklärte Franz-Georg von Busse, Sprecher der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft im Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft bei einem Symposium auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die wachsende Nachfrage und die steigenden Preise eröffneten der Ukraine „enorme Chancen“. Voraussetzung sei, dass die Ukraine die Modernisierung ihrer Landwirtschaft vorantreibe, stabile Rahmenbedingungen für Auslandsinvestitionen schaffe und sich in Richtung WTO orientiere, führte von Busse aus. Hindernisse auf diesem Weg seien die unabgeschlossene Bodenreform, hohe Transaktions- und Logistikkosten sowie Zoll und Bürokratie. (gk)
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