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Acht Verwaltungsgebiete der Ukraine dürfen insgesamt 540.000 t Getreide importieren, ohne Einfuhrabgaben an den Staatshaushalt sofort zahlen zu müssen. Das Kabinett hatte dies nach einer Erörterung der Versorgungssituation mit Getreide und Mehl in verschiedenen Regionen entschieden, sagte Jurij Jechanurow, stellvertretender Ministerpräsident des Landes.
Bereits im April 2000 hat das Kabinett den Beschluss gefasst, dass Zahlungen von Zoll und Einfuhr-Mehrwertsteuer für Importe von insgesamt 1,2 Mio. t Getreide gestundet werden können. Da diese Quote bis jetzt nicht ausgeschöpft worden ist, wurden die Importerleichterungen nun für die restlichen 540.000 t verlängert. Weil Jechanurow zufolge in der Ukraine höhere Getreideernten und eine konsequentere Politik erwartet werden, sei die Verlängerung die letzte derartige Maßnahme.
Die Verwaltungsgebiete Kiew und Donezk haben laut Presseberichten mit jeweils 100.000 t die höchsten Einfuhrquoten erhalten. (pom)
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