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In der Ukraine dürfte in den kommenden fünf Jahren für die Unterstützung des heimischen Landmaschinenbaus mindestens ein Prozent der gesamten Haushaltsausgaben aufgebracht werden. Dies sieht ein im Parlament ausgearbeiteter Gesetzentwurf vor. Die Zuwendungen sollen für die Förderung der Serienproduktion neuer Technik, aber auch für Kreditverbilligung und direkte Zuschüsse für die Erwerber von Landmaschinen eingesetzt werden. Dies teilt der Kiewer Informationsdienst Agriukraine mit. Außerdem sind Steuervergünstigungen für die Hersteller und Käufer vorgeschlagen, wie etwa ein "Null-Satz" bei der Mehrwertsteuer. Die Verfasser des Entwurfs begründeten die Notwendigkeit der Maßnahmen mit einer rasanten Verschlechterung der technischen Ausstattung ukrainischer Landwirtschaft. So ging dort die Gesamtzahl von Traktoren seit 1990 um gut ein Drittel auf etwa 310.000 zurück, von Getreidemähdreschern um 38 Prozent auf 65.000 sowie von Sämaschinen um 40 Prozent auf 130.000 Stück. (pom)
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