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Der Agrarausschuss des ukrainischen Parlaments hat den Abgeordneten empfohlen, der Einführung eines Importzolls für Futterzusätze zuzustimmen. Ein entsprechender Korrekturvorschlag zum Gesetz über die staatliche Regulierung der Importe landwirtschaftlicher Erzeugnisse sieht hierfür eine Abgabe in Höhe von 30 Prozent des Zollwertes vor. Durch den Verzicht auf die bislang zollfreien Bezüge von Premixen aus dem Ausland soll nach Auffassung des Ausschusses die nationale Erzeugung dieser Produkte unterstützt werden, berichtet der Kiewer Parlamentspressedienst. Zwar seien deren Einfuhren derzeit im Rahmen der Vorkehrungen gegen die Einschleppung von Maul- und Klauenseuche (MKS) untersagt. Das Verbot könne jedoch in den kommenden Monaten aufgehoben werde, so dass die sich erst im Aufbau befindliche heimische Herstellung von Futterzusätzen durch die Konkurrenz ausländischer Anbieter gefährdet werden würde. (pom)
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