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Wegen Exportbeschränkungen verzeichnen die zehn führenden Getreideexporteure der Ukraine seit Beginn dieses Jahres Verluste von 100 Mio. US-$. Diese Summe könnte bis auf 650 Mio. US-$ steigen, wenn die Regierung die momentan eingestellte Ausgabe von Exportlizenzen nicht in naher Zukunft wieder aufnimmt, berichtet Agra Europe London. Von Seiten der Exporteure wird Ende Januar als möglicher Zeitpunkt für die Wiederaufnahme der Exporte genannt. Gleichzeitig wollen die Exporteure eine Aufhebung der Exportquoten für Weizen, Gerste und Mais erreichen. Dies könnte den Preisverfall im Inland aufhalten und das Interesse der Landwirte an diesen Produkten erhöhen. Im Dezember 2006 hat die ukrainische Regierung eine bis Juli gültige Exportquote für Getreide in Höhe von 1,1 Mio. t festgesetzt. Das zuständige Landwirtschaftsministerium setzt sich für eine Anhebung der Quote um 2,8 Mio. t ein. (tb)
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