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Die in der Ukraine noch bis zum 15. Januar laufende Viehzählung dürfte nicht den fiskalischen Zwecken dienen, sondern Klarheit über die tatsächliche Größe der Bestände landwirtschaftlicher Tiere verschaffen. Darauf wies der für die Agrar- und Ernährungswirtschaft zuständige stellvertretende Ministerpräsident des Landes, Michail Gladij, hin. Nach seiner Auffassung liegen die Bestände wesentliche höher als von der amtlichen Statistik angegeben. Darauf deuteten laut Gladij die realen Umfänge von Produktion und Ausfuhr tierischer Erzeugnisse hin.
Laut der amtlichen Statistik gingen in den ukrainischen Landwirtschaftsbetrieben sämtlicher Organisationsformen einschließlich der Nebenerwerbslandwirte zum Anfang des 4. Quartals 2000 die Bestände von Rindern um 4 Prozent auf rund 9,9 Mio. Stück, von Schweinen um gut ein Fünftel auf 9,1 Mio. Stück sowie von Schafen und Ziegen um 6 Prozent auf insgesamt 2,0 Mio. Stück zurück. (pom)
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