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Eine Umverteilung der vorhandenen agrarpolitischen Haushaltsmittel forderte ein Bündnis aus Naturschutz- und Ökoanbauverbänden sowie der Verbraucherzentrale in Hessen heute in Frankfurt a.M. Anlässlich der BSE-Krise habe Bundeskanzler Gerhard Schröder dafür plädiert, eine andere, verbraucherfreundliche Landwirtschaft zu entwickeln. Eine Neuentwicklung ist nach Ansicht von Gerald Wehde, Sprecher der Vereinigung ökologischer Landbau in Hessen, nicht notwendig, weil es bereits den ökologischen Landbau gebe. Vielmehr sei eine grundlegende Neuausrichtung der Agrarpolitik und ein "Aktionsplan Öko-Landbau" erforderlich. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollten bundesweit 10 Prozent der landwirtschaftlichen Anbaufläche insgesamt auf ökologische Landwirtschaft umgestellt sein, in Hessen sollten sogar 15 Prozent möglich sein. (brs)
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