Geflügelfleisch kommt in Ostdeutschland besonders oft auf den Teller. In Bayern und Baden-Württemberg sind beim Geflügelfleischkonsum Schlusslichter. Zu diesem Ergebnis kommt der deutsche Geflügel-Atlas 2015, eine von TNS Emnid im Auftrag der deutschen Geflügelwirtschaft bundesweit durchgeführte repräsentative Umfrage.

Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze

Mecklenburg-Vorpommern ist danach das Geflügelland schlechthin: 83 Prozent der Menschen hier essen mindestens einmal pro Woche Geflügelfleisch und damit am häufigsten in Deutschland, gefolgt von Brandenburg, Thüringen und Schleswig-Holstein. Am Ende der Rangliste stehen Baden-Württemberg und Bayern, 61 Prozent Geflügel essen. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Junge Menschen essen Geflügel als ältere. So stehe bei 80 Prozent der 14- bis 29-Jährigen mindestens einmal pro Woche Geflügel auf dem Speiseplan, teilte der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft mit.

Herkunft ist wichtig

Große Bedeutung für die Einkaufsentscheidung habe die Herkunft des Geflügelfleisches: Für 84 Prozent der Deutschen sei die Herkunft des Geflügels aus Deutschland von großer und nur für 3 Prozent von geringer Bedeutung. Im Bundesländervergleich legen die Bayern mit 94 Prozent auf die deutsche Herkunft am meisten Wert, die Berliner mit nur 76 Prozent am wenigsten. (az)
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