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Der internationale Handels- und Dienstleistungskonzern Baywa, München, meldet leicht rückläufige Umsätze und Ergebnisse für das erste Halbjahr 2001. Die Erlöse liegen mit etwas über 5 Mrd. DM rund 1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Ergebnis fällt mit 36,6 Mio. DM um 7,5 Mio. DM niedriger aus. Als Hintergrund für die Entwicklung werden der Konjunkturverlauf, die angespannte Lage beim Bau und die zurückhaltende Investitionsbereitschaft der Landwirtschaft genannt. Hinzu kam die für den Bau, die Bau- und Gartenmärkte sowie das Agrargeschäft ungünstige, nasskalte Witterung im Frühjahr.

Das Ergebnis sei überwiegend durch Sondereffekte bei Beteiligungen belastet. Genannt werden der deutliche Ertragsrückgang bei der österreichischen RWA-Tochter Frisch & Frost GmbH sowie ein einmaliger Restrukturierungsaufwand aus der Zusammenführung von Beteiligungen in Kärnten und Tirol. Die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich im Konzern um 514 auf 14.296. Sowohl bei den Umätzen als auch bei den Ergebnissen erwartet der Baywa-Konzern im zweiten Halbjahr eine Verbesserung. (ED)
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