Molkerei Schwälbchen

Umsatz und Menge sinken

Die Molkerei Schwälbchen verarbeitete im vergangenen Jahr 133,5 Mio. kg Milch, das waren 1,7 Prozent weniger als 2015. 99 Prozent der Milch wurde von eigenen Vertragslandwirten geliefert. Der durchschnittliche Auszahlungspreis habe mit 26,78 Cent/kg über dem regionalen Durchschnitt gelegen, teilt die Molkerei auf Anfrage von agrarzeitung.de mit.

Der konsolidierte Gesamtumsatz der Schwälbchen-Gruppe ging um 3,7 Prozent auf 166,5 Mio. € zurück. Vor allem die ab Mai massiv reduzierten Abgabepreise ließen die Umsatzerlöse der AG um 7,2 Prozent auf 85,2 Mio. e zurückgehen. Die Harzmolkerei GmbH verzeichnete einen Umsatzrückgang um 21,0 Prozent auf noch 5,7 Mio. €. Die Frischdienst GmbH konnte von den Standorten Mainz und Ilsfeld aus die Umsatzerlöse mit einer leichten Verminderung um 1,3 Prozent auf teilkonsolidiert 91,1 Mio. € stabil halten.

Der Preisdruck bei Konsummilch und Frischprodukten habe sich über den Umsatzrückgang hinaus auf die Wirtschaftslage der Schwälbchen AG ausgewirkt, was zu einer Verringerung des Rohertrags und des operativen Geschäftsergebnisses führte, teilte die Molkerei weiter mit. Dank eines höheren Beteiligungsertrags konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,63 Mio. € erreicht werden. Auf der Hauptversammlung am 28. April 2017 werden Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn 2016 der Schwälbchen AG eine konstante Dividende von 60 Cent je Aktie zu zahlen. Ein Ergebnisanstieg bei der teilkonsolidierten Frischdienst GmbH sorgte dafür, dass der konzernweite Jahresüberschuss von 3,16 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (3,17 Mio. €) gehalten werden konnte. (SB)
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