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Die Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG (RHG), Hannover, konnte ihren Unternehmens- und Konzernumsatz 2000 um jeweils 7 Prozent auf 3,207 Mrd. DM und 3,642 Mrd. DM steigern. Dies teilten der Vorstandsvorsitzende Alfons Veer sowie Vorstandsmitglied Nikolaus von Veltheim auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Hannover mit. Der Umsatz mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen sei teilweise preisbedingt mit 728 Mio. DM um 13,8 Prozent unter den Vorjahreswert gesunken, erläuterte Veer. Der Mengenumsatz habe sich um 9,1 Prozent auf 2,784 Mio. t reduziert. Der Jahresüberschuss des Unternehmens stieg nach der Gewinn- und Verlustrechnung für 2000 um 14 Prozent auf 3,271 Mio. DM. Belastet wurde dieser durch ein negatives Finanzergebnis von gut 18 Mio. DM, das vor allem auf jahrelange kriminelle Handlungen in dem Tochterunternehmen RHG Agrarzentrum Märkisches Getreide GmbH im brandenburgischen Angermünde zurückzuführen sei. Diese führte zu Verlusten in Höhe von gut 25 Mio. DM, so Veer. (GH)
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