Die Stader Saatzucht eG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010/11 zurück. Das Unternehmen kündigt eine Dividende von 4 Prozent an. Auf ihrer diesjährigen Generalversammlung konnten die Vorstandsmitglieder der Stader Saatzucht eG, Axel Lohse und Hans-Jürgen Brunkhorst, von einem guten Geschäftsjahr 2010/11 berichten. Die Umsätze erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 216 auf 262 Mio. €. Sie erreichten nach Mitteilung des Unternehmens genauso wie die messbaren Mengenumsätze den höchsten Wert in der Geschichte der Genossenschaft. Auch im laufenden Geschäftsjahr seien im 1. Quartal nochmals erhöhte Umsätze ausgewiesen worden.

Sorge bereiteten den Vorstandsmitgliedern die Entwicklungen an den Finanz- und Rohstoffmärkten. „Im Augenblick deuten viele Indikatoren auf eine Abschwächung der Weltkonjunktur und damit kurzfristig niedrigere Rohstoffpreise hin", so Lohse. Das Unternehmen setze daher auf die Stärkung des Eigenkapitals, ein striktes Risikomanagement mit einer Begrenzung der offenen Handelspositionen und Investitionen in rentable Sachwerte. Im kommenden Jahr will die Saatzucht eigenen Angaben zufolge neben den Schwerpunktinvestitionen im Bereich Landwirtschaft neue Raiffeisenmärkte in Harsefeld, Bremervörde und Schneverdingen errichten. Die Generalversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, einen großen Teil des Gewinns den Rücklagen zuzuführen und auf die Geschäftsguthaben eine Dividende von 4 Prozent zu zahlen. (az)
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