Manfred Hudetz.
-- , Foto: Syngenta
Manfred Hudetz.

„Im Vergleich zu unseren Wettbewerbern haben wir uns wacker geschlagen“, ordnet Dr. Manfred Hudetz, Geschäftsführer der Syngenta Agro GmbH, das Jahresergebnis des Unternehmens ein. Der Konzernumsatz betrage 13,4 Mrd. US-$. Der integrierte Umsatz stieg um 1 Prozent. Bereinigt um das unprofitable Geschäft mit Glyphosat komme Syngenta auf ein Umsatzwachstum von 3 Prozent.

Am Standort Salzuflen zeigt sich Syngenta bei der Frühjahrspressekonferenz als profitables Unternehmen mit besten Perspektiven. Deutschland sei ein wichtiger Markt und ein wichtiges Standbein des Unternehmens in der weltweiten Entwicklung von neuen Sorten und neuen Wirkstoffen. Das Jahr 2016 werde in vielerlei Hinsicht ein Übergangsjahr werden. Die Integration der Sparten Pflanzenschutz und Saatgut, die in den vergangenen Jahren in Deutschland vollzogen wurde, zahlt sich jetzt aus.

Die Übernahme durch Chemchina, die der Verwaltungsrat der Aktiengesellschaft sehr begrüßt habe, werde sich deshalb bis zum Ende des Jahres geordnet vollziehen, kündigt Hudetz an. Auch bei den Mitarbeitern werde das Angebot durchweg positiv gesehen. Von einem Verkauf der Geschäftsbereiche Gemüse- und Blumensaatgut, wie sie im zweiten Halbjahr 2015 angekündigt wurde, hat Syngenta wieder Abstand genommen. Nach einer internen Neubewertung wird jetzt der Verkauf nicht weiter verfolgt. Beide Bereiche sollen eigenständig im Unternehmen mit einem eigenständigen Kundenstamm fortgeführt werden, erklärt Hudetz. (brs)
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