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Vor Ablauf der Einsprachefrist hat die eidgenössische technische Hochschule (ETH) Zürich am 18. März mit der Aussaat eines gentechnisch veränderten (GV) Weizen begonnen. Aufgrund des einsetzenden frühlingshaften Wetters habe der Beginn des Experiments keinen Aufschub geduldet, erläuterte die ETH nach Angaben des Schweizer Bauer, Bern, den vorgezogenen Beginn des Versuchs. Ein weiteres Abwarten hätte die Durchführung des Experiments gefährdet. Die Dauer des Feldversuchs betrage etwa 4 Monate. Er werde von Experten begleitet. Außerdem seien "umfangreiche und sehr strenge Sicherheitsmaßnahmen" getroffen worden, um eine Ausbreitung von Polen und Samen zu unterbinden.

Sowohl die Kleinbauern-Vereinigung als auch Greenpeace kritisieren das Vorhaben als unsinnig und sprechen von einem "Riesenskandal", da Bedenken von Anwohnern, Landwirten und Konsumenten und Umweltorganisationen außer acht gelassen werden, erläutert der Schweizer Bauer weiter. (ED)

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