Uneinigkeit über Regelung zu nachwachsenden Rohstoffen

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Über die Rolle des Handels beim Abschluss von Verträgen über nachwachsende Rohstoffe auf Stilllegungsflächen wurde im Verwaltungsausschuß Getreide am Donnerstag in Brüssel erneut heftig diskutiert. Allerdings ohne ein offensichtliches Ergebnis. Die Kommission besteht weiterhin darauf, dass der Erzeuger einen Vertrag mit dem Erstverarbeiter abschließt und der Handel nur im Namen des Erstverarbeiters tätig werden darf. Eine Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten hält dies für unpraktikabel. Bis Ende April will die Kommission die Verordnung über den Anbau von nach nachwachsenden Rohstoffen auf Stilllegungsflächen abstimmen lassen und bis Ende März die Verordnungen zur Energiepflanzenprämie und zu Stärkekartoffeln. (Mö)
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