Ungarisches Getreide soll in Deutschland lagern

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Deutsche Lagerhalter können Lagerraum für rund 500.000 t ungarisches Interventionsgetreide zur Verfügung stellen. Sobald Ungarn von der EU-Kommission die Genehmigung zur Umlagerung erhält, soll der Weizen im Nordosten eingelagert werden. Am Montag dieser Woche trafen sich Vertreter der ungarischen Interventionsstelle ARDA (Agricultural and Rural Development Agency) mit privaten Lagerhaltern in Hamburg, und verhandelten über die Anmietung von interventionsfähigem Lagerraum für 600.000 bis 800.000 t Weizen, bevorzugt an den Seehäfen Hamburg und Rostock mit einer Mindestkapazität von rund 50.000 t. Diesen Wünschen konnten die deutschen Lagerhalter nicht nachkommen, heißt es in einem Bericht in der Mittwochsausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Am Ende der Verhandlungen am Montag einigte man sich auf die Anmietung von Binnenlägern, teilweise mit Wasseranschluss, in Nord- und Nordostdeutschland zum Lagersatz von 1,50 €/t und Monat. (da)
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