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In den EU-Ländern sind schon weit mehr als 3 Mio. t zur Intervention 2005/06 angeboten worden. Führend ist Ungarn, wo die EU-Kommission zum Stichtag 13. November eine Andienung von 1,44 Mio. t ausweist. Deutschland belegt mit 814.000 t Andienung den zweiten Platz. Polen bringt es auf 394.000 t, die Slowakei auf 195.000 t und Tschechien auf 134.000 t. Es folgen Finnland mit 67.000 t und Österreich mit 49.378 t Getreide. Andere wichtige Getreideerzeugungsländer weisen bislang nur geringfügige oder gar keine Angebotsmengen auf. Von den insgesamt zum 13. November 2005 registrierten 3,14 Mio. t Getreide stammten 2,19 Mio. t aus den zehn EU-Beitrittsländern. Die Agrarzeitung Ernährungsdienst kommentiert in ihrer heutigen Ausgabe die Situation in den Donauländern, die einem "Dampfdruckkessel" gleiche, in dem der Druck nicht weiche. Druck baut sich eher noch auf: Seit dem Stichtag 13. November, das ist das Datum, für das bei der EU-Kommission Zahlen aus allen EU-Ländern vorliegen, dürfte die Getreideintervention deutlich in Richtung 4 Mio. t angewachsen sein. (ED)
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