Ungleiche Handelsbedingungen kritisiert

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Entwicklungsländer haben sich am vergangenen Freitag in Genf über die ungleichen Bedingungen im Weltagrarhandel beklagt. Im Agrarausschuss der Welthandelsorganisation WTO kritisierte Indien die subventionierten Exporte aus reichen Ländern, die der Landwirtschaft in Entwicklungsländern schwer zu schaffen machten. Die Industrieländer müssen ihre Agrarsubventionen sowohl im Export als auch für die Erzeuger abbauen, stattdessen soll es spezifischere Freiräume für die Agrarpolitik in Entwicklungsländern geben. Außerdem warnten Indien und zehn weitere Entwicklungsländer vor übertriebenen Ansprüchen an die Lebensmittelsicherheit, die sich als versteckte Einfuhrbarrieren erweisen können. Am 16. und 17. November steht bei der WTO in Genf erneut die Liberalisierung des Agrarhandels auf der Tagesordnung.(Mö)
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