Eine gentechnische Veränderung soll Pflanzen weit weniger ungünstig beeinflussen, als die klassische Züchtung oder Umwelteinflüsse. Dies hat das Institut für Phytopathologie und angewandte Zoologie der Universität Gießen herausgefunden.

Die Untersuchungen beziehen sich auf gentechnisch veränderte (GV-)Gerste. Sie wurde durch neu eingeführte Gene widerstandsfähiger gegenüber schädlichen Pilzen gemacht. Gleichzeitig wirkte sich die Pilzresistenz nicht auf das Pflanzenwachstum aus. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass nützliche Pilze davon nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Untersucht wurden von 2005 bis 2010 zwei unterschiedliche Linien gentechnisch veränderter pilzresistenter Gerste. (az)
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