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Mit Abschluss der neuen Trinkmilchkontrakte bei Aldi ist der Versuch des Deutschen Bauernverbandes (DBV) gescheitert, den Preisverfall auf dem Milchmarkt zu stoppen. Die drei H-Milchlieferanten Campina, Milch-Union Hocheifel und die Molkerei Müller haben unter dem Vorjahrespreis abgeschlossen und werden dafür öffentlich als Umfaller geschmäht, berichtet LZ-Net. Weniger als 1 Cent/l beträgt dem Vernehmen nach die Differenz zum bisherigen Preis. Die drei größten Molkereigenossenschaften Nordmilch, Humana und Hochwald kamen nicht zum Zuge. Sie haben einen Großteil ihres bisherigen Geschäfts mit Aldi verloren - und das schon zum zweiten Mal, auch im vorigen Jahr hatten sie das Nachsehen. Die Verhandlungen mit den übrigen Discountern beginnen erst. Nach den bisherigen Erfahrungen kann aber niemand damit rechnen, bei Lidl oder Penny bessere Konditionen zu bekommen. (ED)
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