Unregelmäßigkeiten bei Rindfleischexporten nach Jordanien

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Schlimme Folgen für mehrere große deutsche Schlachtbetriebe könnten frühere Rindfleisch-Exporte nach Jordanien und in andere Drittländer haben. Davor warnte Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), in Brüssel. Müssten die Betriebe die von der Kommission zurückgeforderten Exporterstattungen bilanzieren, seien Konkurse nicht ausgeschlossen. Nach einer gütigen politischen Einigung sehe es nicht aus, meinte Sonnleitner nach einem Gespräch mit der EU-Kommissarin Michaele Schreyer. Die Staatsanwaltschaft bemängelte Unregelmäßigkeiten und Betrug in Höhe von 80 Mio. DM für Rindfleischexporte nach Jordanien von 1991 bis 1993 und von 90 Mio. DM für Rindfleischexporte nach Russland und andere Drittländer in den Jahren 1994 und 1995. (Mö)
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