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Um Unterstützung beim Export von Kartoffeln nach Jugoslawien hat der Zentralverband des Deutschen Kartoffelhandels, Bonn, sowohl beim Außenministerium als auch beim Bundeslandwirtschaftsministerium gebeten. Die Exporte könnten im Rahmen der Hilfsmaßnahmen, die von der EU eingeleitet wurden, erfolgen. In seinem Schreiben an die Minister Ende Oktober wies der Zentralverband darauf hin, dass die Kartoffelbranche bereits über gute Handelsbeziehungen in südosteuropäische Länder verfügt. Daher sei es durchaus möglich, auch Serbien und Montenegro über die schwierige Winterzeit mit Kartoffeln zu versorgen, um im Sinne der EU materielle Hilfe in Begleitung zum Demokratisierungsprozess zu leisten. Allerdings sei die Unterstützung seitens der Ministerien notwendig, um die Transaktionen unter ökonomisch tragbaren Bedingungen zu ermöglichen. (brs)
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