Unterstützung für ungarische Weizenvermarktung


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Gegen die Weizenüberschüsse in Ungarn will die EU-Kommission etwas tun. Auf dem EU-Agrarministerrat kündigte Agrarkommissar Franz Fischler an, die EU könne eventuell für Exporte von ungarischem Interventionsweizen die Transportkosten übernehmen. Zudem stellte er für die dortigen Lagerhalter höhere Beihilfen in Aussicht. Probleme mit der Weizenvermarktung hat auch Tschechien. Frankreich, Österreich, die Slowakische Republik und Polen unterstützten die beiden neuen Mitgliedstaaten mit Getreideüberschussproblemen. Fischler stellte Hilfen in Aussicht, wenn auch mit dem Umweg über die Intervention. Sollten in Ungarn ab dem 1. November große Mengen an Weizen interveniert werden, sei die Kommission bereit, diese Interventionsware zum Export auszuschreiben. Die EU könne in diesem Fall die Transportkosten von Ungarn zum rumänischen Seehafen Konstanza übernehmen, damit die Interventionsware abfließe. (Mö)
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