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Die Rapsimporte der EU-27 könnten im Wirtschaftsjahr 2008/09 auf fast 3,0 Mio. t ansteigen. Angesichts einer EU-Rekordernte 2008 von 18,9 Mio. t sind hohe Endbestände im Sommer absehbar. Nach der neuesten Schätzung des Branchendienstes Oil World haben die Ölmühlen in der EU den meisten Raps bereits aus der Ukraine bezogen. Außerdem seien Käufe von etwa 600.000 t australischem Raps unter Kontrakt. Die Ölmühlen der EU laufen nach Beobachtung des Branchendienstes auf Hochtouren, allerdings nicht in Deutschland. Hier macht der Einbruch im Biodieselmarkt den Verarbeitern zu schaffen. In Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Polen sind die Ölmühlen dagegen bestens ausgelastet. Die Rapsbestände zum Ende des Wirtschaftsjahres 2008/09 schätzt Oil World auf 2,3 Mio. t. (db)
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