Uralkali rechnet mit weniger Absatz

Uralkali erwartet 2012 einen leichten Rückgang der Absatzmenge. Das vergangene Jahr ist sehr erfolgreich für das russische Unternehmen verlaufen. Für 2011 berichtet Uralkali von einem Kaliabsatz in Höhe von 10,8 Mio. t. Unmittelbar vergleichbar mit dem Vorjahr ist die Menge nicht, da 2011 die beiden russischen Konzerne Silvinit und Uralkali fusioniert worden sind. Gegenüber den addierten Mengen für die Einzelkonzerne 2010 errechnet sich ein Anstieg der Absatzmenge um 6 Prozent. Wegen der höheren Kalipreise beträgt der Umsatzstieg sogar 43 Prozent auf 4,2 Mrd. US-$ im Jahr 2011. Als aktuellen Nettogewinn weist Uralkali rund 1,5 Mrd. US-$ aus.

Für dieses Jahr rechnet der russische Kalikonzern jedoch mit einem Absatzrückgang gegenüber dem Vorjahr um 3 bis 6 Prozent auf 10,2 bis 10,5 Mio. t. Als Grund nennt der Hersteller hohe globale Lagerbestände. Vom Kaliabsatz des Unternehmens gehen mehr als 80 Prozent in den Export. Uralkali ist im globalen Maßstab der drittgrößte Kalianbieter hinter der kanadischen Potash und dem US-Anbieter Mosaic. Als Exporteur stuft sich Uralkali als Nummer 1 ein. (db)
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