Kalidünger

Uralkali spürt die schwache Nachfrage

Von Januar bis September 2016 hat Uralkali die Rohstoff-Produktion um 9 Prozent auf knapp 8 Mio. t Kaliumchlorid gesenkt. Das Verkaufsvolumen im Berichtszeitraum ging um 6 Prozent auf 8 Mio. t Ware zurück. Obwohl im dritten Quartal von Juli bis September sich eine gewisse Befestigung bei den Preisen abzeichnete und sich die Nachfrage stabilisierte, schlug sich diese Wende in den schwachen Zahlen der ersten Neunmonate nicht nieder. Als Hauptgrund nennt Uralkali die schwachen Düngerpreise weltweit im 1. Halbjahr 2016 sowie eine insgesamt schwierige Marktsituation. Vor allem Indien und China kauften in der 1. Jahreshälfte weit weniger Dünger als in den Vorjahren. Erst im Herbst wurden wieder langfristige Kontrakte vereinbart. Der Umsatz von Uralkali in der Zeit von Januar bis September 2016 brach um 30 Prozent auf 1,7 Mrd. US-$ ein. Das Unternehmen betreibt 5 Kaliminen und 7 Erzmühlen in der Nähe der Städte Berezniki und Solikamsk in der russischen Perm-Region. Insgesamt sind 11.000 Menschen beschäftigt. (da)
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