Molkereien

VBPM: Voraussetzung für Exporterfolge schaffen


Dies ist vor allem deshalb erforderlich, betonte Hofmeister bei einem Treffen in München, weil der Exporthandel mit Milch und Molkereiprodukten ein immer größeres Gewicht erhält. Es dürfe keine Zweifel an neutralen Kontrollen sowie der Qualität und Unbedenklichkeit bayerischer und deutscher Molkereierzeugnisse aufkommen. Aus diesem Grund sieht Hofmeister in der Einrichtung einer übergeordneten "Dachstelle" im Bayerischen Landesamt für Gesundheit (LGL) einen wesentlichen Fortschritt. Die bayerischen Molkereien hätten nichts zu verbergen. Dies sei auch den Monitoringergebnissen der LGL zu entnehmen, versichert Hofmeister. So kann Vertrauen geschaffen werden, von dem die gesamte Milchwirtschaft einschließlich der bäuerlichen Erzeuger profitieren. Es müsse aber erreicht werden, dass alle Beteiligten in Deutschland bei dem sensiblen Sicherheitsthema mit einer Stimme sprechen, forderte der VBPM-Präsident. Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den beteiligten Wirtschaftsverbänden in Bezug auf das TBC-Geschehen wurde von Minister Huber als "beispielhaft und hervorragend" eingestuft. Sie könne als Vorbild auch für andere Bereiche gelten. Zum Thema Information und Öffentlichkeit waren sich beide einig, dass die Unschuldsvermutung auch im Lebens- und Futtermittelrecht Bestand haben muss. (HH) 
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