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Den geringen Einfluss von Biokraftstoffen auf Lebensmittelpreise zeigt die Entwicklung am Getreide- und Ölsaatenmarkt: Obwohl die Nachfrage durch Biokraftstoffhersteller unverändert blieb, kostet derzeit eine Tonne Weizen rund 40 Prozent weniger als noch im Februar. Beim Raps ist die Preisentwicklung ähnlich, teilte der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) in Berlin mit. „Dies widerlegt eindrucksvoll die einseitigen und irritierenden Veröffentlichungen der vergangenen Wochen, in denen Biokraftstoffe für vormalige Preissteigerungen bei Agrarprodukten verantwortlich gemacht wurden“, wird Johannes Lackmann, VDB-Geschäftsführer, zitiert.

Sinkende Preise seien für den Ölmarkt ausgeschlossen. „Der Ölpreis wird in den kommenden Jahren explodieren, weil die Ressourcen zu Ende gehen“, erwartet Lackmann. Dagegen könne die Agrarerzeugung bei nachhaltiger Bewirtschaftung ausgedehnt werden. Die Preise könnten auf ein „vernünftiges Niveau“ zurückgeführt werden. Damit werde ausreichend Biomasse für den Teller und für den Tank produziert werden. (ED)

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