Quartalsbericht

VK Mühlen in roten Zahlen


Nach Abschluss des 3. Quartals des Geschäftsjahres 2012/13 (Oktober/September) ist die Ertragslage der VK Mühlen AG weiter angespannt. In einem anhaltend problematischen Markt, der durch hohen Wettbewerbsdruck, schwache Margen und erhebliche Volatilität an den Rohwarenmärkten gekennzeichnet ist, weist der Konzern im deutschen Mehlgeschäft einen leichten Rückgang beim Rohertrag gegenüber dem Vorjahr aus.

Dieser konnte nach Unternehmensangaben durch Kostensenkungen aus dem in Umsetzung befindlichen Werkentwicklungsplan überkompensiert werden. Allerdings sei das Segmentergebnis der Kampffmeyer Milling Group erneut durch Restrukturierungsaufwendungen „in Millionenhöhe" belastet worden. Die Geschäftssegmente Kampffmeyer Food Innovation und Müller's Mühle hätten zwar positive Ergebnisse erwirtschaftet, konnten aber den Verlust im Mehlgeschäft nicht vollständig kompensieren.

Nach neun Monaten weist der Konzern daher heute insgesamt einen Verlust in Höhe von 2,9 Mio. € vor Ertragssteuern aus. Bereinigt um einmalige Restrukturierungskosten sei das Ergebnis jedoch leicht positiv und liege um 2,5 Mio. € über dem um Sondereffekte bereinigten Ergebnis der Vorjahrsperiode.

Christoph Kempkes, Vorstandsvorsitzender von VK Mühlen, sieht mit Blick nach vorn wenig Spielraum für sinkende Mehlpreise: „Die Reserven der Branche, nochmals engere Margen zu verkraften, sind erschöpft", so Kempkes. Für das Gesamtjahr, welches am 30. September endet, geht der Konzern „von einem leicht negativen Endergebnis" aus. (Sz)
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