Halbjahr

VK Mühlen schreibt schwarze Zahlen


Die VK Mühlen AG hat im 1. Halbjahr 2013/14 (Oktober/November) ihr Konzernbetriebsergebnis vor Steuern auf 4,0 (Vorjahr: 2,0) Mio. € gesteigert. Bereinigt um positive Einmaleffekte des Vorjahres hat das Halbjahresergebnis damit sogar um mehr als 3,5 Mio. € über dem Vorjahresniveau gelegen, teilte das Unternehmen heute mit.

Insgesamt 639.000 (687.000) t Mehl, Reis und Hülsenfrüchte hat der Konzern im aktuellen Berichtszeitraum verarbeitet. Aufgrund gesunkener Getreide- und folglich Mehlpreise ging der Konzernumsatz den Angaben zufolge auf 221 (264) Mio. € zurück.

Neben einer Steigerung des Rohertrags konnte der Personalaufwand vor allem infolge zweier Werksschließungen im Jahr 2013 um 10 Prozent reduziert werden. Von den drei Segmenten des Konzerns hat insbesondere die Kampffmeyer Milling Group (KMG), in der alle Mühlenstandorte der Gruppe gebündelt sind, zu dem positiven Betriebsergebnis beigetragen.

KMG konnte ihr Segmentergebnis um 26 Prozent auf 2,9 Mio. € steigern. Auch Müller's Mühle (Reis, Hülsenfrüchte und Co-Packing) hat im 1. Halbjahr 2013/14 das Betriebsergebnis um 28 Prozent auf 2,7 Mio. € verbessert. Kampffmeyer Food Innovation (Spezialmehle) habe „planmäßig" leicht unter Vorjahr gelegen.

„Kurzfristig werden wir unsere Ertragslage in einem unverändert widrigen Marktumfeld nur über die sich weiter einstellenden Effekte aus unserer organisatorischen und strukturellen Neuaufstellung verbessern und nachhaltig positiv gestalten können", kommentiert Johannes Niclassen, Vorstand der VK Mühlen AG, das vorliegende Halbjahresergebnis.

Der VK-Mühlen-Konzern geht laut eigener Einschätzung davon aus, im gesamten Geschäftsjahr 2013/14 „ein positives Konzernergebnis in niedriger einstelliger Millionenhöhe" zu erzielen. (Sz)
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