Verlustreich

VK Mühlen tiefer in roten Zahlen


Die VK Mühlen AG erzielt in den ersten sechs Monaten der Saison 2012/13 (Oktober/November) einen Konzernumsatz von 264 Mio. €. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 241 Mio. €. Zu dem Anstieg hat nach Unternehmensangaben wesentlich die Erhöhung der Mehlpreise infolge der temporär gestiegenen Rohstoffkosten beigetragen.

Insgesamt wurden im aktuellen Berichtszeitraum konzernweit etwa 687.000 (Vorjahr: 865.000) t Getreide (einschließlich Reis und Hülsenfrüchte) verarbeitet. Das Minus von rund 21 Prozent resultiere vor allem aus dem Verkauf der polnischen Mühlen; bei den inländischen Aktivitäten sei „leichtes Wachstum" zu verzeichnen.

Das Halbjahresergebnis 2012/13 gibt VK Mühlen mit minus 2,3 (minus 1,0) Mio. € an. Belastet seien die jüngsten Zahlen durch Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Werksschließung in Hameln sowie durch Maßnahmen zur Strukturverbesserung bei Müller's Mühle.

Auf Grund hoher Überkapazitäten bleibe die Branche „wettbewerbsintensiv", heißt es in Hamburg mit Blick nach vorn. Weitere Kostensenkungen seien „notwendiges und probates Mittel", dem zu begegnen. Der Turnaround des Konzers sei noch nicht vollendet.

Für die 2. Hälfte 2012/13 erwartet VK Mühlen laut eigenem Bekunden „planmäßig ein etwa besseres Ergebnis, das nur noch leicht negativ bis ausgeglichen" ausfällt. (Sz)
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