Verbände für Schlussintervention

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Weizen sollten nur noch von März bis Mai in die Intervention übernommen werden, zu einem garantierten Interventionspreis von 101,31 €/t. Dies forderten die europäischen Verbände des Handels (Coceral) und der Landwirte (Copa/Cogeca) im Beratenden Ausschuss Getreide am Freitag in Brüssel. Landwirte sollten zunächst über den Markt ihr Getreide verkaufen und erst wenn dies nicht gelingt, sollte es am Schluss des Wirtschaftsjahres zur Intervention kommen. Die EU-Kommission lehnt die von den Verbänden geforderte Schlussintervention zum festen Interventionspreis ab. Stattdessen soll es von November bis Mai Ausschreibungen geben und zwar nur in Regionen mit besonders niedrigem Preis, erläuterte die Kommission im Ausschuss. Sie bevorzuge ein flexibles System für Krisensituationen, das den Landwirten aber keine Grundlage für ihre Anbauentscheidungen liefern dürfe. (Mö)
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