Angesichts des fortschreitenden Strukturwandels in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung hätten die verschiedenen Verbände in der Nutztierhaltung seit längerer Zeit intensiv über einen Zusammenschluss verhandelt, heißt es in einer Mitteilung der Beteiligten. Mit der am 29. November 2016 vollzogenen Gründung des "Bundesverbandes Rind und Schwein" sei nun der erste Schritt für die gemeinsame Arbeit vollzogen. 

Insgesamt sechs Mitglieder werden der neuen Organisation angehören. Dazu gehören die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR), der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS), der Bundesverband der Fleischrinderzüchter und -halter (BDF), der Deutsche Holstein Verband (DHV), die Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen (ASR) sowie der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfung (DLQ).

Die formelle Verschmelzung der Verbände ADR, ZDS, BDF und DHV wird für das Frühjahr 2017 angekündigt. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die bisherigen Organisationen bestehen bleiben. In der bis dahin verbleibenden Zeit soll die Zusammenarbeit gezielt strukturiert und die Verbände ASR und DLQ in den neuen Verband eingebunden werden, heißt bes abschließend. (jst) 
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