Bayerische Milchwirtschaft

Verbände stellen sich neu auf

Der Verband der Bayerischen Privaten Milchwirtschaft, die Interessengemeinschaft Privater Milchverarbeiter Bayerns und der Genossenschaftsverband Bayern werden künftig wesentliche gemeinsame Aufgaben der bayerischen Milchwirtschaft neu organisieren. Der neue Verein, dessen Vorstände von den drei Verbänden gestellt werden, sichert die Fortführung zentraler Aufgaben der bayerischen Milchwirtschaft, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

So sollen die beiden Schulstandorte für Molkereifachleute in Triesdorf und Kempten, sowie die Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. finanziert und zusätzliche Aufgaben wie Krisenmanagement- und Kommunikation aber auch Absatzförderung weiter forciert werden. In Sachen Absatzförderung setze man nicht zuletzt auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Agentur für Lebensmittel-Produkte aus  Bayern, heben die drei Verbände hervor.

Raum für gemeinsame Projekte

Keine Zukunft wird für die Landesvereinigung der bayerischen Milchwirtschaft e.V. gesehen. Hier sei man im Gespräch und um Lösungen bemüht.

Als nächster Schritt wird die Gründung des Vereins vollzogen, der bereits in wenigen Wochen seine Tätigkeit aufnehmen wird. Wichtig ist den von den Verbänden vertretenen Molkereien, dass man mit einem Kuratorium innerhalb des Vereins eine Plattform schafft, in der alle bisherigen Verbände und Organisationen, die in der Landesvereinigung repräsentiert waren, ihre Fachkompetenz und ihre Ideen einbringen können. Über dieses Kuratorium wird auch Raum für gemeinsame Projekte beispielsweise mit dem Bayerischen Milchförderungsfonds geschaffen. Auch zukünftig bleibt die bayerische Milchwirtschaft dadurch geeint.

Die beteiligten Verbände betonen ausdrücklich, dass mit der Gründung dieses Vereins ein wesentlicher Meilenstein in Sachen Zukunftsorientierung erreicht wird, der schlanke Strukturen garantiert. (HH)
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