Verbessertes Ergebnis bei Aventis Crop Science

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Rund 4 Mrd. Euro setzte die Aventis Crop Science im ersten Geschäftsjahr nach der Fusion von Rhône-Poulenc und Hoechst zum Aventiskonzern um. Der Bruttogewinn vor Steuern und Abschreibungen verbesserte sich 2000 um 11,6 Prozent auf 529 Mio. Euro. Wie auf der Jahrespressekonferenz in Straßburg am gestrigen Freitag mitgeteilt wurde, befinde sich der Konzern noch im Entscheidungsprozess für den besten Weg zur Trennung von Aventis Crop Science. Allerdings sei der Vorstand vom Zukunftspotenzial dieses zweitgrößten Pflanzenschutzunternehmens weltweit überzeugt. Im Jahr 2000 stellte Aventis den Vertrieb der Starlink-Technologie ein, die an Saatgutunternehmen in den USA für die Kontrolle von Schadinsekten in Mais lizensiert werde. Von Seiten des Unternehmens wurde berichtet, dass im 4. Quartal Ende 2000 ein Betrag von 100 Mio. Euro (vor Steuern) zurückgestellt worden sei, um Haftungs- und Rückrufkosten abzudecken. Starlink-Mais wurde freiwillig vom Markt genommen, nachdem Spuren des Maises in verschiedenen Nahrungsmitteln nachgewiesen wurden, da die Sorte ausschließlich für Tierfuttermittel und industrielle Zwecke zugelassen sei. (da)
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