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Im Rahmen der Diskussion um die Lebensmittelsicherheit fordert der Deutsche Bauernverband eine sachliche Verbraucheraufklärung. Sowohl Verbraucherorganisationen als auch die Lebensmittelketten sollten zu einem wissenschaftlich fundierten Dialog zurückfinden, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Berlin, Gerd Sonnleitner vor kurzem. Willkürlich begründete Vorsorgewerte bei Rückstandshöchstmengen dürften "nicht weiterhin als Lockmittel zur Kundengewinnung eingesetzt werden", sonst gehe das Vertrauen der Verbraucher an die Lebensmittelsicherheit verloren, schrieb Sonnleitner an den Präsidenten des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR), Prof. Andreas Hensel. Führende Lebensmittelketten würden derzeit willkürliche Abweichungen von den Rückstandshöchstmengen für Pflanzenschutzmittel als Werbeargument im hart umkämpften Lebensmittelmarkt einsetzen. Dem Verbraucher werde suggeriert, dass die wissenschaftlich begründeten und staatlich festgesetzten Rückstandshöchstmengen, nicht sicher seien. (ED)
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