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Objektive Einschätzungen zum Thema Lebensmittelsicherheit sollen in Deutschland wirksamer kommuniziert werden. Bislang schätzen Verbraucher Lebensmittel als eine der drei größten Gesundheitsrisiken ein, hat eine Umfrage gezeigt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der aid-Infodienst haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um gemeinsam zur Aufklärung beizutragen. Schlagzeilen wie „10.000 Tote durch Acrylamid“ sollen künftig der Vergangenheit angehören. „Wir möchten den gefühlten Risiken künftig zusätzlich gemeinsam objektive Informationen über die tatsächliche Größe von Risiken entgegensetzen“, kündigte BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel als Ziel der neuen Aktivitäten an.

Die Zusammenführung von wissenschaftlicher Risikobewertung mit der zielgruppengerechten Information der Verbraucher ist ein wesentlicher Kern der Kooperation. „Wenn man mit einer Stimme spricht, kann das die Kommunikation mit dem Verbraucher weiter stärken", ergänzte Dr. Margret Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid. Sie will für den aid die Themen einbringen, die Verbraucherinnen und Verbraucher unmittelbar bewegen. Die Wissenschaftler des BfR versorgen den aid mit den nötigen wissenschaftlichen Fakten zu den einzelnen Fragestellungen. (ED)

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