1

Bei einem am vergangenen Donnerstag gekeulten Sauenbestand im niedersächsischen Landkreis Gifhorn konnte der Verdacht auf Europäische Schweinepest nicht bestätigt werden. Wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium auf Anfrage der Agrarzeitung Ernährungsdienst mitteilte, handelte es sich um die normalerweise bei Schafen auftretende Virusinfektion "Border-Disease". Wegen der Ähnlichkeit der Krankheitserreger und -symptome seien die Tiere deshalb vorsorglich getötet worden. Die Schweine hatten sich bei Schafen angesteckt, die der Verdachtsbetrieb selbst gehalten hatte. Getötet wurden 68 Sauen, 234 Ferkel und etwa 150 Schafe. (Pa)
stats