Vogelgrippe

Verdachtsfall in Putenbestand in Niedersachsen


Rund 19.000 männliche Puten sind betroffen, teilt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit. Das positive Ergebnis wurde vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves), Oldenburg, mitgeteilt. Unklar sei derzeit, ob es sich um die niedrig- oder hochpathogene Variante der Vogelgrippe H5 handelt, so das Ministerium.

Der Landkreis Cloppenburg hat für den gesamten Landkreis eine Überwachungszone eingerichtet. Sie gilt seit Mitternacht. Damit verbunden ist ein sogenanntes "Stand-Still" für 72 Stunden. Transporte von Geflügel zu und von Betrieben sind in diesem Zeitraum untersagt. Die Tiere in dem betroffenen Bestand werden tierschutzgerecht getötet und unschädlich beseitigt. Eine Gefahr für den Menschen bestehe nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht, so das Ministerium. (jst)
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