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Mehr als 5 Jahre nach dem Skandal um fehlerhafte Babynahrung in Israel hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen Zahlung von Geldbußen eingestellt. Die vier Beschuldigten müssten zwischen 6.000 bis 20.000 € an das Kinderhilfswerk Unicef zahlen, berichtet LZ-Net. Im Herbst 2003 waren in Israel zwei Säuglinge gestorben und mehrere Kinder erkrankt, nachdem sie mit der von Humana im Auftrag des israelischen Unternehmens Remedia hergestellten Babynahrung gefüttert worden waren. Humana und Remedia gaben daraufhin zu, dass die Sojamilch zu wenig Vitamin B1 enthielt. (ED)
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