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Der Konzentrationsgrad in der Schlachtindustrie ist unvermindert hoch. Dies ergibt die Liste der größten Unternehmen der Fachzeitschriften afz und FleischWirtschaft. Die 3 größten Unternehmen hängen demnach 57 Prozent der Schweine an die Haken, bei den Top 10 sind es 77 Prozent.
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Bei den Schweineschlachtern war angesichts bundesweit gesunkener Schlachtzahlen und hoher Viehpreise das Wachstum eher verhalten. Ein Plus erzielten die Unternehmen eher durch eine größere Sortimentstiefe oder Zukäufe, schreibt die Fachzeitschrift. Marktteilnehmer sprechen von einem Jahr der Konsolidierung nach den üppigen Zuwachsraten der Vorjahre, heißt es.
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Die Unternehmen der Geflügelwirtschaft bauten ihre Geschäfte auch im Inland weiter aus. Unter anderem erweiterten sie ihr Angebot um Tierwohl-Produkte und trafen damit den Zeitgeist der dem Fleischverzehr immer kritischer gegenüberstehenden Verbraucher.
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Feste Größen im Feld der 100 umsatzstärksten Unternehmen sind die Fleischwerke des Handels. Hier hat Edeka mit allein sieben Betrieben in der Top 10 des Handels einmal mehr die Nase vorn, mit zusammengenommen rund 2,6 Mrd. € Umsatz.
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Zum Vergleich: Branchenprimus Tönnies meldete für 2013 einen Gesamt-Umsatz von 5,6 Mrd. €, dahinter folgen Vion, ein deutsch-niederländisches Unternehmen, mit 3,7 Mrd. € und Westfleisch mit 2,5 Mrd. €. Das vollständige Ranking erscheint in der afz 45/2014. (az)
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