Mindestlohn

Verhandlung für Fleischbranche ergebnislos


Am 17. Dezember sollen die Tarifgespräche wieder aufgenommen werden. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nach den Verhandlungen am Dienstag in Hannover mit. Die NGG war mit einer Forderung nach einem bundesweiten Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde in die Verhandlungen gegangen. Die Arbeitgeber hatten diese Forderung zurückgewiesen. Die Einführung eines Mindestlohns in dieser Höhe sei zwar für Westdeutschland möglich, kurzfristig aber nicht für die ostdeutschen Bundesländer, lautete die Begründung.

„Nach den Botschaften der vergangenen Wochen, die die großen Schlachtkonzerne ausgesandt hatten, ist die Haltung der Arbeitgeber in der heutigen Verhandlung enttäuschend“, kommentierte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Claus-Harald Güster die Ergebnisse der gestrigen Gespräche. Zuvor hatten sich Branchenvertreter, darunter Medienberichten zufolge auch der Fleischproduzent Tönnies, gegenüber einem Mindestlohn in Höhe von 8,50 € aufgeschlossen gezeigt. (pio)
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