Verhandlungen über russische US-Geflügelfleischimporte abgebrochen


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Die in Moskau geführten Verhandlungen über die Wiederzulassung von US-Geflügelfleischimporten nach Russland wurden am Mittwoch nach zehn Gesprächstagen ergebnislos abgebrochen. Danach begab sich die amerikanische Expertendelegation nach Kiew, um über die Aufhebung des ukrainischen Verbots für die Importe dieses Produkts zu verhandeln. Laut den Presseberichten verurteilte die US-Landwirtschaftsministerin Ann Veneman die sture Position der russischen Seite und bedauerte die Verluste, die der Geflügelbranche in ihrem Lande durch den Importstopp entstehen. Dennoch rechnet Veneman mit der Fortsetzung der Verhandlungen.

Ihr Moskauer Amtskollege, Alexej Gordejew, erklärte seinerseits, eine Aufhebung des Verbots könne erst nach der Erfüllung von Forderungen russischer Veterinärexperten geprüft werden. Russland hat die Einfuhren von US-Geflügelfleisch seit 10. März unter dem Vorwand zahlreicher Qualitäts- und Informationsmängel unterbrochen. In der Ukraine sind diese bereits seit Anfang Januar untersagt. (pom)
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