Ekotechnika

Verluste schrumpfen zuletzt


Für die Ekotechnika AG, die deutsche Holding der Ekoniva-Technika-Gruppe, verlief das 1. Quartal der laufenden Geschäftssaison besser als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 22,9 Mio. €. Das Wachstum des Konzernumsatzes sei auf eine deutliche Erholung des Handels mit Landtechnik sowie das weiterhin starke Ersatzteilgeschäft zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit. Obwohl ein hoher Investitionsbedarf bei den russischen Landwirten besteht, sorgen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Kombination mit der stärkeren Förderung lokaler Technik für Zurückhaltung bei der Kaufentscheidung.

Durch die Anpassung der Kosten an die reduzierte Markt- und Umsatzerwartung sowie einen deutlichen Rückgang der Währungsverluste habe sich das operative Ergebnis (Ebit) der Ekotechnika AG im 1. Quartal 2015/16 von minus 7,2 Mio. € auf minus 0,1 Mio. € verbessert. Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belaufe sich im Berichtszeitraum auf 0,4 (Vorjahr: minus 6,5) Mio. €. Das Periodenergebnis habe sich von minus 18,1 Mio. € auf 58,5 Mio. € verbessert.

Ursache dafür war der im Dezember vollzogene Debt-Equity-Swap, der als Einmaleffekt im Finanzergebnis mit gut 60 Mio. € positiv zu Buche schlug. Ohne diesen Effekt verbleibt ein Verlust von rund 1,9 Mio. €; aufgrund der ausgeprägten Saisonalität sei dies für ein 1. Quartal sehr zufriedenstellend, stellt die Unternehmensführung fest. Die Kapitalrestrukturierung habe auch dazu geführt, dass die Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 ein positives Eigenkapital von rund 8,9 Mio. € ausweist. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rund 12,7 Prozent. (SB)
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