Vermischung von GV-Kartoffelsorten geringfügig

Von der Vermischung der gentechnisch veränderten (GV-)Kartoffelsorten Amflora und Amadea sind Deutschland und Tschechien nicht betroffen, teilt die BASF Plant Science, Limburgerhof, mit. Die Vermischung auf Feldern in Schweden sei zudem sehr gering und betrage weniger als 0,01 Prozent. Das entspreche einer Anzahl von 47 Amadea-Pflanzen in 680.000 Amflora-Pflanzen. Sämtliche Pflanzen der GV-Kartoffelsorte Amadea sind nach Angaben des Unternehmens bereits während der Wachstumssaison entfernt worden und nicht in die Produktion von kommerziellen Stärkekartoffeln gelangt. Die Ursachen sind noch unklar. Entdeckt wurde die Vermischung durch die unterschiedliche Blütenfarbe: Amflora-Kartoffeln blühen weiß, während Amadea-Kartoffeln wenige violette Blüten bilden. (AW)
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