Verschärfte Regeln für Wurst-Etiketten

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Der Konsument soll ab 2003 mehr darüber erfahren, was in der Wurst ist. Nachdem während der BSE-Krise Kritik an mangelnder Information über die Zutaten für Wurst aufkam, hat die EU-Kommission nun reagiert. Die Regeln für die Kennzeichnung von verpackten Wurstwaren wurden gestern in einer Entscheidung in Brüssel verschärft. Dem Verbraucher muss ab 2003 erklärt werden, ob es sich um Schweinefleisch, Rindfleisch oder andere Fleischarten handelt. Zudem wurde der Begriff "Fleisch" bisher auf dem Etikett sehr weit gefasst. Ab dem Jahr 2003 sollen Innereien und Separatorenfleisch nicht mehr als "Fleisch" bezeichnet werden dürfen. Außerdem darf Rindfleisch nur noch bis zu 25 Prozent Fett und 25 Prozent Bindegewebe enthalten. Beim Schweinefleisch in der Wurst liegen die Höchstgrenzen bei 30 Prozent für Fett und bei 25 Prozent für die Bindegewebe. (Mö)
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