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Auf verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben in den Niederlanden sowie in Nordrhein-Westfalen sind Verdachtsfälle auf Dioxineinträge bekannt geworden. Als Ursache sind Kartoffelverarbeitungsprodukte des kandadischen Nahrungsmittelherstellers McCain identifiziert worden. Diese seien als Einzelfuttermittel an landwirtschaftliche Betriebe in den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen geliefert und in der Fütterung von Nutztieren verwendet worden, heißt es nach Informationen des niederländischen Landwirtschaftsministeriums. Daraufhin seien in den Niederlanden und Belgien etwa 150 Betriebe mit Rindern, Schafen und Schweinen vorübergehend gesperrt worden. Nach bisher vorliegenden Informationen sollen in Nordrhein-Westfalen drei Betriebe betroffen sein. Eine Presseerklärung des Bundeverbraucehrministeriums soll in Kürze Klarheit über die Situation verschaffen. Eine Stellungnahme des Unternehmens McCain liegt noch nicht vor.(ED)
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